Selbsthilfegruppen COPD/ Atemwegserkrankungen für den Kreis Minden-Lübbecke und Ostwestfalen Lippe
Selbsthilfegruppen COPD/Atemwegserkrankungenfür den Kreis Minden-Lübbeckeund Ostwestfalen Lippe

Quellen Wikipedia, Netdoktor,

Pneumologisch Relevante Begriffe

Aerosol 
Feiner Nebel, der suspendierte Teilchen enthält. Medikamente zum Inhalieren werden oft in Form eines Aerosols verabreicht

Allergologie
Lehre von den allergischen Erkrankungen

Alveolen 
Lungenbläschen. Die Alveolen sitzen am Ende der feinsten Bronchiolen und sehen wie winzige Trauben elastischer Schaumbläschen aus. In den Alveolen findet der Gasaustausch von Sauerstoff und Kohlendioxid statt.

Anaphylaktische Reaktion 
Rasches Einsetzen einer übersteigerten allergischen Reaktion. Kann zu Kollaps, Schock und Tod führen.

Apnoe 
Atemstillstand

Argon-Plasmatherapie
Durch das Edelgas Argon vermittelte Möglichkeit der Blutstillung und Beseitigung von Fremdgewebe in den Bronchien im Rahmen einer Bronchoskopie

Aspiration
Einatmen von Fremdmaterial in die Bronchien mit Verlegung der Atemwege

Asthma
Anfallsartige Verkrampfung und Enge der Bronchien mit beschwerdefreien Intervallen auf Grund einer Überempfindlichkeit der Bronchialschleimhaut (Hyperreaktivität)

Atelektase 
Zustand, bei dem die Lungenbläschen leer sind und ihre Wände aneinanderliegen. Ursachen sind eine Verengung/Verstopfung der Atemwege, Fremdkörper, Schleimpfropfen oder übermäßige Schleimabsonderung

Atemmuskelmessung (p 0,1-Messung)
Hier wird die maximale Kraft der Atempumpe (Atemmuskulatur, insbesondere Zwerchfell) gemessen. Ebenso die Kraft, die die Atempumpe bei jedem Atemzug aufwenden muß. Diese Messung erfolgt 0.1 Sekunden nach Beginn der Einatmung (daher „p 0.1-Messung“). Die Messung ist bei langjährigen schweren Lungenkrankheiten wie COPD, aber auch bei manchen Muskelkrankheiten und Nervenkrankheiten wie MS etc. krankhaft verändert.

Beta-2-Adrenergika 
Bronchienerweiternde Substanzen, die auf bestimmte Rezeptoren einwirken, welche die Bronchialmuskulatur entspannen. Sie werden zur Behandlung und Vorbeugung von Asthmaanfällen eingesetzt

Biopsie, transbronchiale 
Entnahme von peripherem Lungengewebe im Rahmen einer Bronchoskopie

BiPAP
Nächtliche Beatmungsform über eine Nasenmaske mit unterschiedlichen Druckwerten bei Ein- und Ausatmung zur Behandlung von Atemstillständen im Schlaf oder der erschöpften Atempumpe

Blutgasanalyse 
Messung des Sauerstoffes, des Kohlendioxids und der Pufferkapazität des Blutes. Ein erniedrigter Blutsauerstoff zeigt meist eine fortgeschrittene Lungenerkrankung an.

Bodyplethysmographie
Messung des Atemwegswiderstandes und des Überblähungsgrades der Lunge

Bronchiektase 
Abnorme Erweiterung der Bronchien in Verbindung mit einer überhöhten Absonderung von Schleim und/oder Eiter. 

Bronchodilatator 
Substanz, die zur Öffnung oder Erweiterung der Bronchien eingesetzt wird, und zwar sowohl vorbeugend als auch zur Behandlung von Asthmaanfällen. 

Bronchographie
Darstellung der durch Röntgenkontrastmittel sichtbar gemachten Bronchien im Röntgenbild

Bronchoskopie
Spiegelung der Atemwege, meistens in lokaler Betäubung

CPAP
Nächtliche Beatmungsform über eine Nasenmaske mit einem kontinuierlichen Luftstrom und -druck zur Beseitigung von Atemstillständen im Schlaf

Diffusionskapazität
Messung des Gasaustausches der Lunge

Dyspnoe 
Atemstörung. Atemnot, die auf mühsamer oder erschwerter Atmung beruht.

EBUS
Darstellung der die Luftröhre oder Bronchien umgebenden Strukturen wie z.B. Tumoren oder Lymphknoten mittels einer Ultraschallsonde durch das Bronchoskop oder ein spezielles Ultraschallendoskop

Emphysem 
Chronische Lungenerkrankung, bei der die Alveolen ihre Elastizität verlieren und gedehnt bleiben; schließlich werden die Wände zerstört.

Endoskopie
Betrachtung von Körperhöhlen mit meistens flexiblen aber auch starren Instrumenten zur Diagnosestellung, Gewebsprobenentnahme und therapeutischen Zwecken

Epicutantest
Weiterführender Hauttest zur Feststellung spezieller Allergien

Ergometrie
Dosierte körperliche Belastung auf dem Liegendfahrrad 

FEV1 
Forciertes Exspirationsvolumen in der ersten Sekunde, auch Sekundenvolumen genannt. Die nach tiefem Einatmen in einer Sekunde ausgestoßene Luftmenge.

Fibrosierende Lungenerkrankungen
Erkrankungen der Lunge unterschiedlicher Ursache mit Zunahme des Bindegewebes und Störung des Gasaustausches 

FVC
Forcierte Vitalkapazität. Gesamte Luftmenge, die nach tiefem Einatmen ausgestoßen werden kann.

Gasaustausch 
Vorgang, bei dem Sauerstoff in das durch die Lungen fließende Blut aufgenommen und Kohlendioxid abgegeben wird.

Haemoptysis 
Ausspucken oder Aushusten von Blut.

Hustensynkope 
Ohnmachtsanfall, der durch starken Husten ausgelöst wird.

Hyperkapnie
erhöhter Partialdruck des Kohlendioxids (CO2) im arteriellen Blut, z. B. durch gestörte Ausatmung von Kohlendioxid bei Atemwegserkrankungen oder bei Neugeborenen mit schwacher Atmung. Eine Hyperkapnie kann zu Bewusstseinsstörungen und Lähmung des Atemantriebs bis hin zur sog. Kohlendioxidnarkose führen.

Hyperreaktive Atemwege 
Atemwege, die sich anspannen oder verengen, wenn sie normalerweise harmlosen Substanzen ausgesetzt werden. Auch als hypersensible und überempfindliche Atemwege bezeichnet.

Hyperventilation 
Übermäßige Steigerung der Ein- und Ausatmung bei vertiefter oder rascherer Atmung. Kann zu ausgeprägten Angstzuständen, Ohnmacht, Schwindelgefühlen und anderen Symptomen führen. 

Hyposensibilisierung
Behandlung von Allergien mit Gaben abgeschwächten, die Allergie verursachenden Stoffen

Hypoventilation 
Verlangsamte, flache Atmung

Hypoxie 
Unzureichende Versorgung der Körpergewebe mit Sauerstoff.

Inhalationstherapie 
Verabreichung von Arzneistoffen, Wasser, Dämpfen und/oder Gasen durch Einatmung in die Lungen. Die Arzneistoffe werden meist mit Hilfe eines DosierAerosols oder anderen Geräts vernebelt.

Interstitielle Pneumonie
Entzündung der Lungen, die die Zellzwischenräume betrifft. Führt zum Steifwerden des Lungengewebes und erschwert die Atmung. 

Intracutantest
Weiterführender Hauttest zur Feststellung spezieller Allergien

IPPB 
Intermittent Positive Pressure Breathing; Intermittierende Druckbeatmung, Respiratorbeatmung. Ein Gerät, das die Atmung unterstützt

ISB
Abkürzung für intermittierende Selbstbeatmung, ein anderer Begriff für die Heimbeatmung

Kapnographie, transcutan
Messung des Kohlendioxidgehaltes des Blutes über einen Hautfühler

Kardiorespiratorische Polysomnographie
Untersuchung im Schlaflabor über Nacht mit Schlafstadienanalyse sowie Untersuchung der Herz- und Atemtätigkeit mit Aufzeichnung des Schnarchens 

Knochendemineralisation 
Störung des normalen Mineralhaushalts der Knochen; häufige Komplikation bei langfristiger Steroidtherapie.

Kohlendioxid 
Ein farbloses, unschädliches Gas, das als normales Produkt beim Stoffwechsel entsteht. Wird aus dem Körper über die Lungen mit der Ausatemluft entfernt. 

Kyrotherapie
Entfernung von Tumorgewebe im Bronchialsystem mittels Kältesonde

Lagerungsdrainage 
Ableiten von Bronchialsekret durch Positionen, bei denen der Kopf des Patienten niedriger liegt als die Brust und die Lungen. Der Prozeß läßt sich durch Abhusten und Abklopfen der Brust noch fördern.

Larynx 
Kehlkopf

Lasertherapie
Behandlung von fremdgewebsbedingten Engstellungen der großen Atemwege durch einen gebündelten, hochenergetischen Lichtstrahl 

Lavage
Spülung von Bronchien und Lunge zu diagnostischen Zwecken, dann meistens bronchoalveoläre Lavage (BAL) genannt, aber auch zur Behandlung, wenn große Schleimmengen die Atemwege verstopfen

Lobektomie 
Operative Entfernung eines Lungenlappens

Lobus 
Lungenlappen. Die rechte Lunge ist in drei Lappen unterteilt, die linke Lunge in zwei Lappen.

Lungenfunktionsprüfung 
Atemtests, durch die sich feststellen läßt, wie gut die Lunge

Onkologie
Lehre von den Krebserkrankungen

Orthopnoe 
Atemnot, die vor allem beim Liegen auftritt

Pharmakotherapie
Behandlung mit Medikamenten

Paroxysmal 
Krampfartig. Plötzliche, periodisch auftretende Anfälle oder Krankheitssymptome.

Peak-Flow-Meter 
Tragbares Gerät, das für den Patientengebrauch entwickelt wurde und mit dem sich der aus den Lungen ausgestoßene Luftstrom messen läßt.

ph-Metrie
Feststellung des Säuregehaltes des Magens

Phytotherapie
Behandlung von Erkrankungen mit pflanzlichen Wirkstoffen

Pleura
Brustfell; serumbildende Membran, die die Lungen einhüllt und am Brustkorb und Zwerchfell haftet. 

Pleuritis 
Brustfellentzündung.

Pleurapunktion
Entfernung von Flüssigkeitsansammlungen aus dem Rippenfellspalt

Pleurodese
Verklebung des Rippenfellspaltes bei nachlaufenden Ergüssen

Pneumonektomie 
Operative Entfernung eines Lungenflügels

Pneumologie
Lehre von den Erkrankungen der Lunge und Atemwege

Pneumonie 
Lungenentzündung, meist hervorgerufen von Bakterien oder Viren. Sie kann aber auch durch chemische Schadstoffe oder Allergien verursacht werden. 

Pneumothorax
Einriss oder Verletzung der Lungenoberfläche (Pleura) mit Kollaps der Lunge infolge Lufteintrittes in den Raum zwischen Brustkorbwand und Lunge

Polygraphie
Diagnostik der Atmung und Herztätigkeit ambulant oder stationär ohne Schlafstadienanalyse

Prick-Test
Hauttest zur Feststellung einer Allergie

Pupillographischer Schläfrigkeitstest
Messung der Pupillenweite über 11 Minuten zur Einschätzung der Schläfrigkeit

Radiologie
Lehre von der Diagnostik und Therapie mit bildgebenden Verfahren
und Röntgenstrahlen

Residualluft 
Luft, die nach der stärkstmöglichen Ausatmung noch in den Lungen verbleibt.

RIST und RAST
Spezielle Laboruntersuchungen aus dem Blut zur Diagnostik von Allergien

Sauerstoff-Langzeittherapie 
Eine wichtige Maßnahme bei fortgeschrittenen Lungenerkrankungen mit chronischem Sauerstoffmangel. Hierzu werden mehrere Blutsauerstoffmessungen (siehe Blutgasanalyse) durchgeführt, einmal ohne, dann nach einer Stunde und nach drei Stunden mit Sauerstoffgabe. Ist danach eine Sauerstoff-Langzeittherapie notwendig, werden die Kosten für den notwendigen Sauerstoffkonzentrator, der zuhause aufgestellt wird, von den Krankenkassen übernommen. In Einzelfällen kann zusätzlich ein transportables Sauerstoffsystem zum Wiederauffüllen sinnvoll sein.

Sinus 
Nebenhöhle; Hohlraum im Schädel, der über den Rachen oder die Nase in Verbindung mit den Atemwegen steht. 

Sinusitis 
Nebenhöhlenentzündung.

Schlafapnoe
Auftreten von Atempausen im Schlaf durch Erschlaffung der Muskulatur des Rachens und Verlegung der Atemwege mit Tagesmüdigkeit

Spiroergometrie
Messung der Lungenvolumina unter dosierter körperlicher Belastung

Spirometrie
Messung von Lungenvolumina

Sputum 
Zähflüssige Substanz, die beim Husten oder Räuspern hochgebracht wird; Auswurf.



Steroide 
Sammelbegriff für natürlich vorkommende chemische Substanzen, die mit dem Cholesterin verwandt sind und auch die Sexualhormone und Nebennierenhormone umfassen (siehe Corticosteroide). 

Thorakoskopie
Spiegelung des Rippenfellspaltes (= Raum zwischen Brustkorbwand und Lunge) mit einem starren Instrument, häufig angewendet bei großen Flüssigkeitsansammlungen in dieser Region zur Feststellung der Ursache und Drainage

Thorax
Brustkorb

Trachea 
Luftröhre.

Tracheitis 
Luftröhrenentzündung

Tracheostoma
Künstlich durch Punktion oder operativen Eingriff geschaffene Öffnung in der Luftröhre (Luftröhrenschnitt) entweder zur notfallmäßigen oder Langzeitbeatmung auf der Intensivstation oder zu Hause

Vernebler 
Ein Gerät, das einen feinen Nebel oder ein Spray zur Inhalation in die Lungen erzeugt.

Weaning
Entwöhnung von einer maschinellen kontrollierten Beatmungstherapie nach Langzeitbeatmung, oft mit Unterstützung durch eine nichtinvasive Beatmung mittels Nasenmaske

Zilien 
Winzige Flimmerhärchen, die wellenartig in Richtung Rachenraum schlagen. Die Flimmerhärchen in den Atem-wegen befördern Schleim, Eiter, Staub und andere Schadstoffe aus den Lungen in die Luftröhre, von wo sie ausgehustet werden können. Rauchen und bestimmte Krankheiten wie Lungenfibrose können die Flimmerhärchen schädigen. 

Zwerchfell 
Großer, kuppelförmiger Muskel, der Brust- und Bauchraum voneinander trennt. Wichtigster Muskel für die Atmung.

Zyanose 
Leicht bläuliche oder graue Verfärbung der Haut, die durch Sauerstoffmangel bedingt ist.



 
 

A

  • Als Atemstillstand oder Apnoe ([aˈpnoːə], aus griechisch ápnoia ἄπνοια ‚Nicht-Atmung‘, zu pnoé πνοή ‚Atmung‘, ‚Atemzug‘) wird ein mehr oder weniger langes Aussetzen der äußeren Atmung bezeichnet.
  • Das Asthma bronchiale (von griechisch ἆσθμα, „Atemnot“, oft auch vereinfachend nur Asthma genannt), ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege mit dauerhaft bestehender Überempfindlichkeit.
  • Der α1-Antitrypsin-Mangel (Synonyme: Laurell-Eriksson-Syndrom, Proteaseinhibitormangel, AAT-Defizit) ist eine erbliche Stoffwechselerkrankung aufgrund eines Polymorphismus des Proteinase-Systems. Ein Mangel an Proteaseinhibitoren führt zu Leberzirrhose und Lungenemphysem.

B

  • Als Bronchiektasen bezeichnet man in der Medizin sackförmige oder zylindrische Ausweitungen der Atemgangswege (Bronchien). Dieser Zustand wird auch Bronchiektasie genannt.

CD

  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung – englisch: chronic obstructive pulmonary disease, Abkürzung: COPD, seltener auch chronic obstructive lung disease, COLD, chronic obstructive airway disease, COAD – bezeichnet als Sammelbegriff eine Gruppe von Krankheiten der Lunge, die durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot bei Belastung gekennzeichnet sind. In erster Linie sind die chronisch-obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem zu nennen. Beide Krankheitsbilder sind dadurch gekennzeichnet, dass vor allem die Ausatmung (Exspiration) behindert ist. Umgangssprachliche Bezeichnungen sind „Raucherlunge“ für die COPD und „Raucherhusten“ für das Hauptsymptom.

Complicance

  • In der Medizin spricht man von Compliance bzw. Komplianz des Patienten als Oberbegriff für dessen kooperatives Verhalten im Rahmen der Therapie. Der Begriff kann als Therapietreue übersetzt werden. Im Englischen wird der Begriff Adherence [1] synonym verwendet. Gute Compliance entspricht konsequentem Befolgen der ärztlichen Ratschläge. Besonders wichtig ist die Compliance bei chronisch Kranken in Bezug auf die Einnahme von Medikamenten, das Befolgen einer Diät oder die Veränderung des Lebensstils. Weiter gefasst versteht man hierunter die Bereitschaft des Patienten und seines relevanten Umfelds, sich gegen die Erkrankung zur Wehr zu se

EF

GH

IJK

LM

  • Als Lungenemphysem wird eine irreversible Überblähung der kleinsten luftgefüllten Strukturen der Lunge bezeichnet. Es stellt den gemeinsamen Endpunkt einer Reihe von chronischen Lungenerkrankungen dar.
  • Lungenfibrose ist eine Erkrankung des Lungengewebes, die durch verstärkte Bildung von Bindegewebe zwischen den Lungenbläschen (Alveolen) und den sie umgebenden Blutgefäßen gekennzeichnet ist. Es gibt zahlreiche Krankheitsbilder, die zu einer Lungenfibrose führen können. Sie gehören zur Gruppe der interstitiellen Lungenerkrankungen.

NO

PQR

Pulmonale Hypertonie

  • Pulmonale Hypertonie (Abk. PH oder PHT) und pulmonal-arterielle Hypertonie (Abk. PAH) sind Sammelbezeichnungen für Krankheiten, die durch einen zunehmenden Anstieg des Gefäßwiderstandes und einen Anstieg des Blutdrucks im Lungenkreislauf gekennzeichnet sind, oft verbunden mit einer darauf folgenden Rechts-Herzinsuffizienz. Die Patienten leiden unter stark eingeschränkter körperlicher Leistungsfähigkeit, Kreislaufstörungen und Müdigkeit. Die durchschnittliche Lebenserwartung ohne Therapie beträgt drei Jahre ab Diagnose. Eine pulmonale Hypertonie wurde erstmals 1891 durch Ernst von Romberg beschrieben. Die idiopathische pulmonale Hypertonie zählt zu den seltenen Krankheiten, die sekundären pulmonalen Hypertonien sind häufig.

ST

  • Das Schlafapnoe-Syndrom (SAS) ist ein Beschwerdebild, das durch Atemstillstände (Apnoen) während des Schlafs verursacht wird und in erster Linie durch eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit bis hin zum Einschlafzwang (Sekundenschlaf) sowie einer Reihe weiterer Symptome und Folgeerkrankungen gekennzeichnet ist. Die etymologisch korrekte Aussprache ist dreisilbig „Apno-e“ (griechischer Wortstamm), während viele Laien wie auch Ärzte den Begriff zu „Apnö“ eindeutschen.

 

Sauerstoff Langzeittherapie LOT

  • Als Sauerstoff-Langzeittherapie (engl. long-term oxygen therapy, kurz LOT oder LTOT) wird in der Medizin die langfristige und täglich mehrstündige Zufuhr von Sauerstoff bezeichnet. Sie wird bei Erkrankungen angewandt, bei denen im arteriellen Blut ein schwerer chronischer Sauerstoffmangel (Hypoxämie) besteht. Die Überlebensdauer[1] und die Lebensqualität[2] der betroffenen Patienten können durch diese Behandlung deutlich verbessert werden.[3]

UV

XYZ

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